2021 – Jugend zählt, Bremen wählt…!

Welche Maßnahmen müssen zum Schutz des Klimas ergriffen werden? Welche Themen sind für junge Menschen in Bremen besonders wichtig? Und welche Eigenschaften braucht mensch eigentlich als Politiker_In?

Diesen Fragen stellten sich am 01. September die Bremer Spitzenkandidat_Innen Doris Achelwilm (die Linke), Kirsten Kappert-Gonther (die Grünen), Theresa Gröninger (CDU, in Vertretung für Wiebke Winter), Sarah Ryglewski (SPD) und Marcel Schröder (FDP).

Anlässlich der näher rückenden Bundestagswahl widmete sich die jugendpolitische Diskussion einer inhaltlichen Bandbreite. Im Voraus wurden die einzelnen Themen über eine Online-Umfrage von jungen Bremerhaver_Innen und Bremer_Innen ermittelt. Die Politiker_Innen konnten zeigen, wie gut ihr politisches Angebot zu den Interessen und Sorgen der Jugend in Bremerhaven und Bremen passt. Nicht nur die anwesenden Erstwähler_Innen hatte so die Möglichkeit, die unterschiedlichen Kandidat_Innen und ihre Parteiprogramme für ihr Kreuz am Wahlsonntag besser kennenzulernen.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen ca. 50 interessierte junge Menschen auf dem Gelände des TV Bremen-Walle zusammen, die gespannt den Podiumsgästen lauschten.

Unter der Moderation von Swantje Hüsken, der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, mussten sich die Politiker_Innen unter Beweis stellen. Ohne die Ergebnisse der Online-Umfrage zu kennen, sollten sie einschätzen, welche Themen der Jugend im Land Bremen wichtig sind, welche Wünsche sie an die Politik haben oder auch welche Sorgen Kinder und Jugendliche wegen der Corona-Pandemie besonders bedrücken. Mit ihren Einschätzungen lagen die Podiumsgäste erstaunlich gut, denn sie sprachen häufig die Probleme und Themen an, die auch bei der Jugend ganz oben auf der Agenda stehen.

Die Bundestagskandidat_Innen beantworteten aber nicht nur Fragen, sondern beteiligten sich an einem Spiel, bei dem sie sich zu knackigen Aussagen positionieren mussten. Dabei waren sich die Podiumsgäste natürlich nicht immer einig. So kam es auch mal vor, dass eine Person allein auf der Seite „Stimme voll zu“ stand, während der Rest sich weiter in Richtung „Stimme gar nicht zu“ positionierte.

Bei den Aussagen ging es um Verbote zum Klimaschutz, Ehrenamt und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt. Zu diesen konkreten Themen hatten im Vorhinein bereits Veranstaltungen zusammen mit einigen Mitgliedsverbänden des Bremer Jugendrings stattgefunden. „Jugend zählt, Bremen wählt…“ bildet damit auch der Höhepunkt einer jugendpolitischen Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl 2021.

Wie stehen die Parteien zu den knackigen Aussagen der Jugendverbände?
Stimmenabgabe und Infos an der U18-Wahlurne.

Am Ende des Abends stand dann natürlich noch die Frage im Raum: „Wer hat sich am besten geschlagen?“ Das Stimmungsbarometer des Publikums sagte: „Unentschieden!“

Bei der Bundestagswahl wird das wohl anders aussehen. Wer bei den unter 18-Jährigen am meisten punkten konnte, werden die Ergebnisse der U-18 Wahl zeigen, für die während der Veranstaltung eine Wahlurne bereitstand.

Der Bremer Jugendring organisierte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Bremer Jugendverbänden ASJ (Arbeiter Samariter Jugend), der Bremer Sportjugend, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der BUNDjugend und der Naju (Naturschutzjugend) sowie dem U18-Netzwerk Bremerhaven.

buten un binnen berichtet über unsere Diskussion zur Bundestagswahl 2021.


Zur Artikelsammlung »