2019 – Konsum-Poesie

Aus der Perspektive globaler Gerechtigkeit und planetarer Grenzen lebt die Bevölkerung des Globalen Nordens im Überfluss und über die eigenen Verhältnisse hinaus. Trotz dieser Einsicht steigert sich der Konsum enorm und viele Produkte sind nur von kurzer Dauer in Gebrauch. Wie können wir gemeinsam in Europa solidarisch und ökologisch wirtschaften? Und wie können wir in unserer Gesellschaft etwas verändern? Nehmen wir uns selbst genug in die Verantwortung?

Mit Fragen wie diesen hat sich unsere Konsum-Poesie mit anschließender Podiumsdiskussion beschäftigt.

Drei jungen Poet*innen haben ihre Gedanken in jeweils circa 10-minütigen Texten zum Thema Konsum und Wachstum in Gedichten verpackt und diese am 26.02. in der Hulsberg Crowd (Am Schwarzen Meer 142 in Bremen) präsentiert. Thematisch war alles dabei, von einem Text aus Trump-Zitaten und Kritik an Bio-Siegeln.

Im Anschluss hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, zusammen mit dem Podium, Probleme und Lösungen für dieses hochaktuelle Thema zu erörtern. Zu Gast waren VertreterInnen der Jugendorganisationen der Parteien (Grüne Jugend, Linksjugend [’solid], Jusos, JuLis) sowie Patience (eine der Poet*innen) und Achim vom Bündnis Wachstumswende. Die Diskussion wurde mit Fragen mit aktuellem Bezug eingeleitet, nach dem alle kurz die Möglichkeit hatten, sich zu äußern. Dazu wurden drei Thesen präsentiert, auf die die Podiumsteilnehmenden innerhalb von einer Minute antworten mussten. Auch das Publikum brachte sich dabei aktiv mit ein. Dabei wurde die Vielschichtigkeit der Meinungen deutlich. Viele der Teilnehmenden kamen zu dem Schluss: Um etwas an unserem unmäßigen Konsum in Europa zu ändern muss das wirtschaftliche System geändert werden.

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