tuten un beginnen

Das Youtube-Format „tuten un beginnen“ des Bremer Jugendrings zielt darauf ab, jugendpolitisch relevante Themen aufzugreifen und den Stimmen und Forderungen junger Menschen in Bremen Aufmerksamkeit zu verschaffen. Bei diesem Format können sich Jugendliche vor und hinter der Kamera ausprobieren und lernen dabei, wie man ein Drehbuch schreibt, recherchiert und Videos schneidet. Die Themen, die behandelt werden, sind vielfältig und beschäftigen sich oft mit dem aktuellen, politischen Geschehen in Bremen. Die Workshops finden regelmäßig statt und sind kostenlos. Manchmal kommt sogar prominente und professionelle Unterstützung vorbei, wie zum Beispiel im Herbst 2020, als Fabian Nolte aka dailyknoedel beim Drehen und Schneiden half. Die Ergebnisse der Workshops können auf dem Kanal des Bremer Jugendrings bestaunt werden.

Nächstes Treffen: 25. und 26. Oktober Schneidworkshop in den Herbstferien


2021

Expedition in die Bürgerschaft

Am 16. September hat die Redaktion von tuten un beginnen eine Exkursion in die Bürgerschaft unternommen, mit dem Ziel verschiedene Politiker_Innen zum Thema junge Menschen in der Politik auf den Zahn zu fühlen! Genaue Fragen zu dem Thema hatten wir uns bereits im Vorfeld überlegt.

Ausgestattet mit Kameras, Stativ und Mikros ging es am Donnerstagnachmittag also in die Bremische Bürgerschaft. Hier hatten wir zuerst die Möglichkeit von der Besuchertribüne des Plenarsaals aus die laufende Plenardebatte zu verfolgen. Auf der Tagesordnung stand zum Zeitpunkt unseres Besuchs ein Antrag für Corona-Nothilfen für Minijobber_Innen und die Ermöglichung von mehr sozialversicherungspflichtigen Jobs. Sprecher_Innen der verschiedenen Fraktionen äußerten ihre Position zum Thema und stimmten dann über den Antrag ab. Die Abstimmung wurde, wie man es aus der Schule kennt, per Handzeichen durchgeführt. Da das Thema nicht ganz so einfach zu verstehen war, nahmen wir uns deshalb anschließend etwas Zeit, um das Gehörte aufzuarbeiten.

 

Die Teilnehmende Julia berichtet über den #Wahlaltersenken-Workshop:

Am ersten Tag des Workshops ist es normalerweise so, dass man sich gemeinsam überlegt, über welches Thema ein Video gemacht werden soll und wie genau man sich die Umsetzung vorstellt. Diesmal war das ein bisschen anders. Das Thema #Wahlaltersenken stand schon fest und fast alle Teilnehmer_Innen kannten sich schon vom letzten Workshop. In der Zwischenzeit hatten wir uns auch nochmal auf einer Videokonferenz gesehen und schon für den anstehenden Workshop vorgeplant. Das war sehr hilfreich, denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Zeit immer sehr knapp und alles was man vorbereiten kann eine enorme Erleichterung ist. So konnte Joel im Vorfeld schon ein Interview mit Merle von der Partei „Die Partei“ organisieren. Um die Stimmung aufzulockern, haben wir erst mal ein Kennenlern-Spiel gespielt.

Danach haben wir uns ein Videokonzept ausgedacht und uns Fragen für Merle und die Straßenumfrage überlegt. Videokonzept heißt im Klartext: Wir sind alle Ideen nochmal durchgegangen und haben die weniger guten rausgeschmissen. Nicht, dass die Ideen schlecht waren, aber wir wollten dann doch keinen 45 Minuten Beitrag über das Wahlalter machen – auch wenn das sicherlich sehr spannend gewesen wäre.

Als das auch geschafft war, haben wir uns ans Drehbuch gemacht und sind dann losgezogen um mit der Straßenumfrage zu beginnen. Zu unserem Pech war das Wetter nicht auf unserer Seite und es hat geregnet. Unsere Ausbeute war dementsprechend gering; sie begrenzte sich auf 2 Personen.

Am nächsten Tag ging es dann so richtig mit dem Drehen los. Auch wenn wir vor der Kamera unseren Text noch nicht wirklich kannten, brauchten wir im Vergleich zum letzten Mal weniger Versuche und waren im Softboxen positionieren richtige Vollprofis. Dank kompetenter Kameraleute lief auch bei den Umfragen alles glatt und wir bekamen deutlich mehr Leute vor die Kamera als am vorherigen Tag. Um 15 Uhr kam Merle von „Die Partei“ für das Interview. Vor dem Interview hat sie sich aber erst mal ihr Partei-Outfit angezogen, das aus passender Maske, Mütze, roter Krawatte, blauen Hemd und Sakko bestand. Es war sehr interessant sich mit ihr zu unterhalten und zu sehen was sie über das Thema dachte.

Der nächste Tag war Schneidetag. Also haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und angefangen die Straßenumfrage und den Rest des Videos zu schneiden. Währenddessen haben wir beschlossen, dass wir aus dem Interview mit Merle ein Extra-Video machen. Fertig geworden sind wir nicht, aber bald sollten die Videos auf dem Kanal des Bremer Jugendrings erscheinen. Wenn euch das Thema interessiert, könnt ihr ja mal auf dem Kanal vorbeischauen und abonnieren, damit ihr nichts mehr verpasst!


2020

Wie viel Arbeit steckt eigentlich in einem YouTube-Clip?!

Vom 19. bis zum 22. Oktober 2020 hat der Bremer Jugendring einen Workshop zum Thema YouTube veranstaltet. Unter dem Motto „tuten un beginnen“ – der Name unseres YouTube-Formates – konnten die Teilnehmenden sich vier Tage lang hinter und vor der Kamera ausprobieren. Professionelle Unterstützung gab es dabei von YouTuber, Filmemacher und Autor Fabian Nolte aka dailyknoedel, der den ganzen Prozess begleitet hat und den Teilnehmenden mit Rat und Tat zur Seite stand.

Von der Themenfindung über die Dreharbeiten bis zum Schnitt

Im Laufe der Woche konnten die Jugendlichen in Teams alles ausprobieren, was zu so einer Video-Produktion für die Plattform dazu gehört und setzen selbst gewählte Themen in einem Skript um. Danach ging es auch schon an die Dreharbeiten – und auf die Suche nach Interviewpartner_Innen in die Bremer Innenstadt. Am Ende mussten die gesammelten Video-Schnipsel natürlich noch zusammengefügt und mit Effekten versehen werden. Herausgekommen sind zwei informative und auch unterhaltsame Videos – anzuschauen auf dem YouTube-Kanal des Bremer Jugendrings.