2025 ging das 4. Projektjahr von „Wir haben Klimarechte!“ im Bremer Jugendring zu Ende, in dem die Arbeit ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit Klimaund Umweltfragen aus der Perspektive von Kinder- und Jugendrechten stand.Ziel des Projekts war es, junge Menschen in Bremen dafür zu sensibilisieren, welche Auswirkungen die Klimakrise auf ihre Gegenwart und Zukunft hat und welche Rechte ihnen im Zusammenhang mit einer gesunden und lebenswerten Umwelt zustehen. Im Verlauf des Jahres beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit der Verbindung zwischen -rechten und Kinderrechten, sowie Umwelt- bzw. Klimaschutz.
In verschiedenen Treffen und Angeboten wurden zentrale Fragen diskutiert:
Wo werden Klima- und Zukunftsrechte junger Menschen verletzt?
Welche politischen und gesellschaftlichen Strukturen beeinflussen diese Rechte?
Und wie können junge Menschen selbst aktiv werden, um ihre Interessen sichtbar zu machen?

Dies geschah im Rahmen des an Schulen und in weiteren Jugendeinrichtungen durchgeführten Bildungsmoduls „Wandelwerkstatt“. Ziel des Workshops ist es, das junge Menschen ihr erworbenes Wissen an andere Jugendliche weiterzugeben, ihr Bewusstsein für Klimarechte zu schärfen und sie zur aktiven Beteiligung zu motivieren.6Zudem wurden diese Themen über unterschiedliche Aktionen in lokalen Freizis, im Raum für Kinder- und Jugendrechte des Kinderschutzbundes Bremen, auf den Bremer Global Championships vom 17. – 19. Juni oder auch auf dem Face The Climate Festival der Deutschen Klima Stiftung am 21. Juni öffentlich einer breiten Öffentlichkeit sichtbar gemacht.Unterstützt wurde das Projekt durch einen Klimabeirat, der mit fachlicher Expertise und einem breiten Netzwerk zur Seite stand. Zu den Kooperationspartner*innen gehörten unter anderem der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bremen e.V., der BUND Landesverband Bremen e.V. mit der BUNDJugend, der Martinsclub Bremen e.V., die Naturschutzjugend (NAJU) im NABU Landesverband Bremen e.V., das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk (BeN), die KlimaWerkStadt Bremen sowie AWI’s 4Future, die Deutsche Klima Stiftung und das MARUM.
Durch die Zusammenarbeit mit diesen Organisationen konnten wertvolle Perspektiven eingebracht und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit geschaffen werden, insbesondere der Schwerpunkt Klimawandel und mentale Gesundheit.Insgesamt trug das Projekt im Jahr 2025 dazu bei, junge Menschen zu stärken, ihr Wissen über Klima- und Zukunftsrechte zu vertiefen und ihnen konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, sich aktiv in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen.

Svea Schnaars
Bildungsreferentin für Migration und Inklusion
Projekte „Unexpected“ und „Brifi 27“



